Peter Fischer
 

Ich wurde am 31. August 1977 in Bamberg geboren und wuchs – zusammen mit meiner 2 ½ Jahre jüngeren Schwester – im Bamberger Stadtteil Wunderburg auf; dort war ich lange Jahre im Leben der Pfarrgemeinde aktiv, vor allem in der Ministranten- und Jugendarbeit, im Mesnerdienst und im Pfarrgemeinderat.

Nach dem Fachabitur 1996 an der Fachoberschule Bamberg wollte ich eigentlich Informatik studieren. Als ich aber zum 10-monatigen Grundwehrdienst einberufen wurde, bot sich für mich die Chance, die Weichen für meinen Lebensweg neu zu stellen. Der Gedanke, Priester werden zu wollen, war immer wieder aufgekeimt; doch erst jetzt entschloss ich mich, diesem Ruf zu folgen. Nach dem Grundwehrdienst studierte ich daher 4 Semester Religionspädagogik und kirchl. Bildungsarbeit an der Kath. Universität Eichstädt, um so die Zugangsvoraussetzung für das Theologiestudium zu erlangen. 1999 trat ich in das Bamberger Priesterseminar ein und begann das Studium der Theologie, bei dem ich den Schwerpunkt vor allem auf die Neutestamentlichen Wissenschaften legte. 2004 schloss ich mit dem Diplom ab und war seit November 2004 in der Pfarrei St. Bonifaz Bad Windsheim seelsorgerlich tätig.

Am 24. Juni 2006 wurde ich im Bamberger Dom zum Priester geweiht – genau 9 Monate nach der Diakonenweihe am 24. September 2005. Am 25. Juni feierte ich in meiner Heimatkirche St. Wolfgang in Bamberg Primiz.

Mein Primizspruch ist der den Zweiten Brief an die Korinther abschließende Gruß des Apostel Paulus an die Christen in Korinth. Er lautet: „Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.“ (2 Kor 13,13) Dabei sind mir folgende Gedanken wichtig: In Jesus Christus ist Gottes Gnade ein für allemal erschienen und wirksam geworden. Er richtet den gefallenen Menschen auf und gibt ihm eine heilvolle Perspektive über alles Scheitern und den Tod hinaus. Gottes Liebe ist die tragende Ursache für die gesamte Heilsgeschichte und will im Menschen wirksam werden. Dies bewirkt der Heilige Geist, der mit seinen Gaben echte geschwisterliche Gemeinschaft aufbauen will. Ziel der gesamten Heilsgeschichte und des Wirkens Gottes ist der Mensch in geheilter Gemeinschaft der Menschen untereinander und mit Gott – im Hier und Heute und in Ewigkeit.

Der August 2006 führte mich noch einmal zurück nach Bad Windsheim - für diesen Monat übernahm ich die Urlaubsvertretung des dortigen Pfarrers.

Von September 2006 bis August 2007 war ich Kaplan in Kulmbach St. Hedwig.

Seit September 2007 bin ich Kaplan in Nürnberg Allerheiligen.

 

Zuletzt generiert: 11.05.2008 11:02:24